Skip to main content

Autor: Jürgen Geißler

Agkamed GmbH

Die AGKAMED GmbH ist eine von vornehmlich Krankenhäusern betriebene Einkaufsgemeinschaft für öffentlich und freigemeinnützige Träger. Seit 30 Jahren gewährleisten wir für über 100 Akut-Fach- und Rehakliniken fachbereichsübergreifend ein komplettes Dienstleistungsangebot. Ganz nach unserem Credo: Gemeinschaft macht stark – nach innen und außen, stehen die Interessen und Bedürfnisse unserer Mitglieder an oberster Stelle. Wir geben unseren Mitgliedshäusern eine Stimme und bieten eine aktive Beteiligung in Entscheidungsprozessen an.

Wir haben ein gemeinsames Ziel: wirtschaftliche und nachhaltige Einkaufsoptimierung zur Senkung der Kosten von Krankenhäusern.

Eigene ökonomische Interessen der AGKAMED stehen im Hintergrund – Gewinne kommen den Mitgliedskliniken zugute. Für diese Philosophie steht die AGKAMED.

AGKAMED GmbH
Ruhrallee 175 – 45136 Essen

Tel.: 0201 1855-0
Fax: 0201 1855-199

Unter   www.agkamed.de   finden Sie unser
Weiterbildungsprogramm 2023.

Hollister Incorporated

     


Hollister Incorporated ist ein unabhängiges Unternehmen in Mitarbeitereigentum, das Medizinprodukte und Dienstleistungen entwickelt, herstellt und vertreibt.

Wir bieten Produkte für Stoma- und Kontinenzversorgung unter zwei globalen Marken an:
Hollister Incorporated und Dansac GmbH. Zudem bieten wir Service- und Dienstleistungen sowie Ratgeber für Anwender und Schulungsmaterial für Fachpersonal im Gesundheitswesen an.

Seit über 100 Jahren unterstützen wir so Anwender und medizinisches Fachpersonal in ihrem täglichen (Arbeits-)Leben.

Unsere Mission: Wir möchten Gesundheitsdienstleistern dabei helfen, durch bessere Produkte und Dienstleistungen das Leben derjenigen, die sie anwenden, angenehmer und würdevoller zu gestalten.

Hollister Incorporated
Niederlassung Deutschland
Riesstrasse 25
80992 München

Tel.: +49 (0)89 / 992 886 – 0
Fax.: +49 (0)89 / 992 886 – 145

www.hollister.de

Wegweiser Media & Conferences GmbH Berlin

Die Wegweiser-Unternehmensgruppe umfasst die Wegweiser Research & Strategy GmbH für wissenschaftliche Projekte und Studien sowie die Wegweiser Media & Conferences GmbH für Kongresse, Marketing- und Medienprodukte. Der Geschäftsbereich Media & Conferences verbindet in enger Zusammenarbeit mit Research & Strategy Fachveranstaltungen, Ausstellungen, digitale Publikationen und Studien zu einem strategischen Gesamtpaket. So werden führende Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht, um zentrale gesellschaftliche Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und zukunftsweisende Impulse zu geben.

Seit der Gründung im Jahr 1996 zählt Wegweiser zu den führenden Veranstaltern nationaler und internationaler Konferenzen. Grundlage dieses Erfolgs ist ein besonderer Ansatz in der inhaltlichen Entwicklung, der durch langjährige, verlässliche Partnerschaften mit Institutionen wie dem BMI, dem BMDS oder dem dbb gestützt wird. Wegweiser greift Themen und Märkte auf, die für die Zukunft des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Deutschland entscheidend sind. Dabei werden Fragen gestellt, die über gängige Denkmuster hinausgehen, um gesellschaftlich relevante Diskussionen anzustoßen. So entsteht ein konstruktiver Dialog, der Politik, Verwaltung und Wirtschaft Orientierung bietet und praxisnahe Perspektiven einbezieht. Ziel ist es, über klassische Berliner Netzwerke hinauszugehen und die Lebensrealität der Menschen aktiv in die Debatte einzubinden.

ulrich medical GmbH & Co. KG

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Medizintechnik. Der namhafte Spezialist für Wirbelsäulensysteme und Kontrastmittelinjektoren setzt auf Qualität „Made in Germany“. Die vorwiegend aus Titan gefertigten Implantate für Wirbelsäulensysteme kommen bei Verletzungen und Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule zum Einsatz. Auf dem Gebiet der Kontrastmittelinjektoren für CT und MRT bietet ulrich medical speziell entwickelte Anwenderlösungen, die Radiologen bei der modernen bildgebenden Diagnostik unterstützen. ulrich medical ist einer der ersten Medizintechnikhersteller in Deutschland, der bereits erfolgreich MDR-auditiert wurde. Darüber hinaus zeichnete das F.A.Z.-Institut ulrich medical als einen der „Innovationsführer Deutschlands 2020“ aus.

   

Bei Fragen melden Sie sich gerne.
Stefanie Moser
Managerin Produktmarketing

ulrich medical
ulrich GmbH & Co. KG

Buchbrunnenweg 12
89081 Ulm

Phone: +49 (0)731 9654-1323
E-Mail:              s.moser@ulrichmedical.com
Internet:            www.ulrichmedical.com

Review – femak 11. Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2019 – Berlin

11. Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2019 Hotel de Rome – Berlin

Zum 11. Beschaffungskongress der Krankenhäuser 2019 „Einkauf und Logistik im Krankenhaus 2020“ trafen sich über 600 Teilnehmer aus der Gesundheitsversorgung, Politik und Industrie in Berlin. Im Fokus standen in diesem Jahr die Digitalisierung im Einkauf, künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen & Sicherheit sowie Effizienz und medizinische Sachkosten, aber auch das Vergaberecht und erstmals Medical Device Regulation (MDR). Sind die deutschen Krankenhausstrukturen noch zeitgemäß? Aktuelle Neuheiten und Trends wurden diskutiert, Innovationen und praxisnahe Lösungen im Einkauf vorgestellt. Informationen für den Einkäufer gab es in zahlreichen Fachforen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen. In den Pausen bot sich den Besuchern die Gelegenheit bei den ausstellenden Unternehmen sich über neue Trends zu informieren.

01 Teilnehmer Tag 1 HP
Im Eröffnungsvortrag wurde das umfangreiche Potential digitaler Anwendungen aufgeführt, wie die Prozesseffizienz, die medizinische Qualität und wie die Patientensicherheit im Krankenhaus gesteigert werden kann.

Nach 11 Jahren Beschaffungskongress in Berlin konnten durchaus positive Veränderungen, aber auch negative Erfahrungen, vermittelt werden. Einleitende Vorträge brachten dann in Fachforen und Workshops die Diskutanten dazu, aus eigenen Erfahrungen die Thematik weiterführend zu erörtern. Dabei wurde auch kritisiert, dass die Politik Änderungen beschließt und deren Umsetzung erwartet, während fast alle Gesundheitseinrichtungen mit dem Problem des steigenden Kostendrucks kämpfen.

„Sind die deutschen Krankenhausstrukturen noch zeitgemäß? Eine alte Debatte in neuen, digitalen Gewand“

In seiner Keynote brachte Prof. Josef Hecken (unparteiischer Vorsitzender, Gemeinsamer Bundesausschuss) zum Ausdruck, dass eine Voraussage bis zu 10 Jahren nicht möglich ist. Es gibt dazu kein Ziel und keinen Plan. Der demographische Wandel bringt die Personaldiskussion verstärkt in den Vordergrund. Es wurde auch auf die Bertelsmann-Studie eingegangen, Krankenhäuser in Deutschland deutlich und spürbar zu reduzieren. Wir brauchen die flächendeckende medizinische Grundversorgung in Deutschland. Große Krankenhäuser müssen ganz einfach eine Menge an OP’s machen, die sich dann in höherer Qualität äußern, dagegen soll die Mindestmenge an OP’s in kleineren Gesundheitseinrichtungen reduziert werden.

Dr. Gerald Gaß (Präsident, Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.) brachte zum Ausdruck, dass ein geordneter Strukturwandel im Gesundheitswesen gebraucht wird. Die Veränderungen müssen durch die Politik verantwortet werden. Es wird ein Leitbild gefordert, wie eine gesundheitliche Gesamtversorgung durchgeführt werden kann.

Der Personalmangel steht im Fokus für eine flächendeckende Grundversorgung, die Digitalisierung muss vorangetrieben werden und es ist nicht notwendig dass kleinere Krankenhäuser alle Fachrichtungen anbieten und operieren. Komplexe Versorgung ja, sie ist aber nicht in allen Regionen in Deutschland möglich. Ein Zukunftsmodell ist, wegen der angedachten Reduzierung der Krankenhäuser, mehr in Ambulanzen zu investieren. Deutsche Krankenhäuser sind leistungsfähig bei guter Qualität und engagierten Mitarbeitern. Unsere Krankenhäuser in Deutschland sollten sich zunehmend mit anderen Ländern in Europa vergleichen. Unsere Versorgung ist sehr gut, wir sind aber nicht mehr in einigen Versorgungspunkten an Position 1.

Deutschlands Universitätskliniken haben eine recht gute finanzielle Versorgung, Krankenhäuser hingegen haben diese Mittel nicht, so Prof. Dr. Kurt Marquardt (Beauftragter des UKGM, Standort Gießen und Marburg).

„Entwicklung und Regulation des Medizinproduktemarktes“ – femak im Dialog

Thomas Gallmann (Geschäftsführer, Logistik-Service-Neubrandenburg GmbH) stieg gemeinsam mit den Diskutanten sofort in die Diskussion einer hoch aktuellen Thematik ein: Wird die Medical Device Regulation die Liefersituation von Medizinprodukten 2020 verschärfen?

Medical Device Regulation – MDR. Einige Lieferanten und Gesundheitseinrichtungen beschäftigen sich mit den Auswirkungen nicht ausreichend und sind derzeit mit der Umsetzung überfordert. Es geht hierbei auch um eine neue Zertifizierung von allen sich im Markt befindlichen Medizinprodukten. Zu wenige bisher benannte Stellen („notified bodies“) sorgen für Verzögerungen bei den Neuzulassungen, die in ihrer technischen Dokumentation deutlich aufwendiger sind, als die bisherigen MDD’s. Mögliche Lieferschwierigkeiten sind vorprogrammiert. Zudem nutzten Hersteller die MDR auch zur Sortimentsstraffung. Der Klinik- Einkauf muss sich darauf vorbereiten.

Positive Aspekte der Umsetzung der MDR sind schärfere Prüf- und Zulassungsverfahren. Tiefer und intensiver werden Produkte analysiert, woraus eine höhere Patientensicherheit resultiert.

Der Brexit würde eine verlängerte Lieferzeiten mit sich bringen, aber voraussichtlichen keinen Lieferabriss medizinischer Produkte darstellen. Der Einkauf sollte stärker mit seiner jeweiligen Einkaufsgemeinschaft zusammenarbeiten und etwaige Veränderungen erfragen.

Der 11. Beschaffungskongress war an beiden Konferenztagen in der Auswahl der Themen wie gewohnt sehr vielseitig. Nur Veränderungen bringen das Gesundheitswesen voran, es muss aber bezahlbar sein und bleiben. Wenn viele denken, dass das eine oder andere vorbei geht kann ich nur sagen: vieles fängt jetzt erst an!

Einen herzlichen Dank an Wegweiser – Media & Conferences GmbH Berlin und auf ein Wiedersehen 2020 in Berlin, Hotel de Rome.

Jürgen Geißler


Wegweiser und femak e.V. in Kooperation beim 11. Beschaffungskongress der Krankenhäuser Berlin 2019

Begrüßung und Eröffnungsplenum

20 Eroeffung HP  21 Begrung Dr Klaus von Dohnanyi HP
Dr. Klaus von Dohnanyi (Beiratsvorsitzender, Wegweiser Media & Conferences GmbH Berlin)

02 Teilnehmer
  Eröffnungsplenum
03 Prof K M Einhaupl HP
 Prof. Dr. Karl Marx Einhäupl
 Vorstandsvorsitzender,  Carrité – Universitätsmedizin Berlin

04 Schaefer HP

05 Norbert Ruch HP  06 Olaf Sokol HP
Adelheid Jacobs-Schäfer (Generalbevollmächtigte, Geschäftsführerin Sana Kliniken AG)
Norbert Ruch (Leiter Einkauf und Logistik, Marien-Hospital Euskirchen GmbH, Bundesvorsitzender femak e.V.)
Olaf Sokol (Abteilungsleiter Wirtschaft und Versorgung, Pleißental-Klinik GmbH, und femak e.V.)

07 Schaefer Prof Goldschmidt HP
Adelheid Jacobs-Schäfer und Prof. Dr. Andreas J. W. Goldschmidt, (Geschäftsführender Leiter des International Health Care Management Instituts (IHCI), Vorstandsvorsitzender des interdisziplinären Zentrums für Gesundheitsökonomie (ZfG) der Universität Trier)

08 Pausengespraech HP
Pausengespräche zwischen den Fachforen

25 Thomas Gallmann HP

09 femak im Dialog HP  10 Workshop HP
Thomas Gallmann (Geschäftsführer, Logistik-Service-Neubrandenburg, und femak e.V.)
Martin Merkel (Senior Berater MEDIIO GmbH, und femak) Katja Winkels zur Strassen (Business Consultant, Prospitalia GmbH) Karsten Juchert (Leiter Zentraleinkauf, Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH) Dr. Andrea Sauter (Senior Associate, Taylor Wessing Rechtsanwälte)


In den Pausen bot sich den Besuchern die Gelegenheit bei den ausstellenden Unternehmen sich über neue Trends zu informieren.

12 Industrie HP  11 Pause Sitex HP

15 Pause S Krojer HP  13 Workshop HP

14 Industrie HP  16 Pausengespraech HP


22 Technik HP Danke
 Wir sagen herzlich Danke für die sehr gute Organisation und Durchführung  des 11. Beschafferkongresses 2019.
Herzlichen Dank an Oliver Lorenz und den vielen Helfern in seinem Team, die maßgeblich zum Gelingen des Kongresses beigetragen haben.

Bilder Jürgen Geißler, femak 2019