Die Medizintechnikfirma, Michel Medizintechnik GmbH, wurde am 09.12.2014 durch Herrn Peter Michel gegründet und konzentriert sich auf die Erbringung verschiedener Service-, Liefer- und Dienstleistungen.
Im Jahr 2017 wurde durch Gesellschafterbeschluss Herrn Nico Leutloff als Geschäftsführer bestellt. Einhergehend mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit durch Herrn Leutloff wurden Investitionsgüter ins Portfolio aufgenommen und Handelsverträge geschlossen.
Im Jahr 2021 wurde eine weitere Niederlassung in Teltow errichtet, durch diesen Schritt konnten die Lagerkapazitäten erweitert werden und eine Servicewerkstatt eingerichtet werden.
Im Jahr 2022 wurde durch Beschluss der Geschäftsführung in eine eigene Serviceabteilung investiert, ab diesen Zeitpunkt konnten Wartungen, Reparaturen und Prüfungen direkt durch eigens geschultes Personal durchgeführt werden.
Als Partner für Arztpraxen und Krankenhäuser verstehen wir uns als Dienstleister und Berater, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und sinkender Verweildauer unseren Kunden ein attraktives und nachhaltiges Konzept zu erstellen.
Durch langjährige und erfolgreiche Vertriebstätigkeit verfügt die Firma Michel Medizintechnik über ein exzellent ausgebautes Kunden- und Lieferantennetzwerk.
In den vergangen zehn Jahren konnten wir unsere Produktpalette permanent erweitern, neben Produkten der Neurologie, Kardiologie, Anästhesie- und Intensivmedizin führen wir nun auch Produkte für die Endoskopie und Airway Management.
Michel Medizintechnik GmbH Eigene Scholle 18 13158 Berlin Tel.: +49 (30) 66866102 Fax.: +49 (30) 66866103 Mail: info@medizintechnik-lm.de
Portrait der P.E.G. eG – Einkaufsgenossenschaft für nachhaltiges Wirtschaften im Gesundheitswesen
Erste Einkaufsgenossenschaft für Kliniken, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt
Mit drei Modellen bietet die P.E.G. eG verschiedene Versorgungskonzepte für Gesundheitseinrichtungen an
Seit 2021 kontinuierliche Ausrichtung auf Nachhaltigkeit: Mit mehr als 50 Jahren Branchenerfahrung hat sich die P.E.G. eG zum Ziel gesetzt, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Umwelt und Gesundheit zu leisten
Die P.E.G. eG: Gemeinsames Handeln hat Tradition
Als erste Einkaufsgenossenschaft für Kliniken, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt blickt die P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG (PEG) mit Sitz in München auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurück. Das Unternehmen zählt rund 600 Anteilseigner und betreut mit mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwa 3.200 Mitglieder, darunter Einrichtungen aus den Bereichen Akut, Reha, Senioren und Pflege sowie dem Teil- und Nichtstationären Markt.
Als Genossenschaft hat sich die PEG bereits durch den Gründungsgedanken dem Wohl der Gemeinschaft verschrieben. „Gerade bei den engen finanziellen Spielräumen ist gemeinsames Handeln ein absolutes Muss“, betont Ellio Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender der PEG. Angetrieben von Werten wie Solidarität und Vertrauen zielt das Unternehmen darauf ab, die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit seiner Mitglieder zu optimieren.
Ihre Hauptaufgabe sieht die Einkaufsgenossenschaft daher darin, mit Industriepartnern auf Augenhöhe zu verhandeln, um Preisvorteile an ihre Mitglieder weitergeben zu können. Ergänzt um Know-how in den Bereichen Technik, Verpflegungs-, Prozess- und Nachhaltigkeitsmanagement sowie der Fort- & Weiterbildung (PEG Akademie) bietet das Unternehmen ein umfangreiches Leistungsspektrum, das es ihr ermöglicht, Kunden und Mitgliedseinrichtungen aus den verschiedenen Sektoren ganzheitlich zu begleiten.
Green Health-Initiative – Auftakt einer Vision
Seit dem Start der Green Health-Initiative „PEGreen“ im Jahr 2021 richtet die PEG ihr Handeln auf Nachhaltigkeit aus: „Wir unterstützen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen ganzheitlich auf ihrem Weg zu mehr umweltbewusstem Handeln. Dadurch leisten wir gemeinsam einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Umwelt und Gesundheit“, so Jens Leveringhaus, Vorstandsvorsitzender der PEG.
Die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit veranschaulicht, dass der Gedanke des kollektiven Miteinanders zur Verbesserung des Wohles aller wichtiger ist denn je. Die PEG wird ihre Green Health Initiative deshalb auch weiterhin im branchenspezifischen sowie politischen Diskurs vorantreiben und ihre Vision verfolgen, eine gesunde Welt für gesunde Menschen zu schaffen.
Ganzheitliches Portfolio für nachhaltiges Wirtschaften
Ihren Mitgliedseinrichtungen bietet die Einkaufsgemeinschaft ein attraktives Portfolio, das es ihnen ermöglicht, die vielseitigen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu meistern:
Beschaffungsmanagement Die PEG unterstützt Ihre Mitgliedseinrichtungen bei der Sicherstellung einer effizienten Beschaffung von Waren und Dienstleistungen und trägt somit zur Versorgungssicherheit im deutschen Gesundheitswesen bei. Dabei begleitet Sie ihre Mitglieder als kompetenter Ansprechpartner über den gesamten Prozess der Beschaffung hinweg.
Verpflegungsmanagement Beschaffung und Beratung im Bereich Verpflegung sind wesentliche Wirtschaftsfaktoren im Betrieb von Gesundheitseinrichtungen. Die PEG zeigt Potenziale zu deren Optimierung auf und setzt im Zusammenspiel mit der Gesundheitseinrichtung pragmatische und wirtschaftlich attraktive Lösungen um.
Fort- und Weiterbildung Bei der hauseigenen PEG Akademie stehen Fort- und Weiterbildungsseminare für medizinisches Fachpersonal im Fokus. Darüber hinaus hat sie Seminare aus den Bereichen Führung und Management, Küche und Verpflegung sowie Nachhaltigkeit im Programm.
Fachberatung Auch die Beratungsleistungen der PEG erstrecken sich über verschiedene Bereiche – vom Energie- über das Prozess- und Hygienemanagement. Schwerpunkte liegen auf dem Technischen Management sowie auf der ganzheitlich ausgerichteten Nachhaltigkeitsberatung.
Einkaufsmodelle für jeden Bedarf
PEGclassic bezeichnet ein individuelles Dienstleistungsmodell, bei dem die Preishoheit beim Mitglied verbleibt. Die PEG unterstützt mit Service und Support aus dem gesamten Leistungsspektrum.
PEGplus steht im Bereich Beschaffungsmanagement Akut-, Reha- sowie Senioren und Pflege-Einrichtungen, teilweise den Teil- und Nichtstationären Markt, zur Verfügung. Marktgerechte Preise und Konditionen verhandelt die PEG. Dieses Konzept umfasst sämtliche Leistungen des PEGclassic-Modells.
PEGtop ist das Einkaufs- und Versorgungsmodell der PEG. Damit macht die Einkaufsgenossenschaft seit Mitte Januar 2024 ihren Verbundpartnern aus dem ambulanten und dem Akutbereich das Versorgungskonzept der Asklepios Großhandelsgesellschaft mbH (AGH), einer Tochtergesellschaft des langjährigen Genossenschaftsmitglieds Asklepios, zugänglich. Enthalten sind Services wie z. B. Logistik, IT-Anbindung, nachgelagerte Betreuung etc. „Es freut uns, dass wir mit Asklepios einen Partner gefunden haben, der – wie wir – Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einräumt und es uns ermöglicht, Produkte aus dem Bereich Non-Food künftig zu wirt-schaftlich attraktiven Bedingungen anzubieten“, so Jens Leveringhaus. „Damit kommen wir auch dem lang gehegten Wunsch unserer Mitglieder nach, stärker voneinander zu profitieren.“, führt Leveringhaus aus.
Mitglied werden in der PEG
Mitglied werden können alle natürlichen Personen, Personengesellschaften sowie juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie Träger bzw. Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens – egal welcher Trägerschaft und Rechtsform.
Wer sich für eine Mitgliedschaft in der PEG interessiert, nimmt mit dem Vertrieb Kontakt auf und erklärt schriftlich seinen Beitritt. Nachdem der Vorstand dem Antrag zugestimmt hat, er-folgt die Eintragung in das Mitgliederverzeichnis der PEG.
Jedes Mitglied erwirbt damit (mindestens) einen vollen Geschäftsanteil in Höhe von 50 EUR, maximal 20 Anteile zu 1.000 EUR und wird somit Anteilseigner. – Handelt es sich bei dem Anteilseigner um einen Träger, ist es möglich, dass dieser einmalig Anteile zeichnet und mehrere Einrichtungen als Mitglied unter seiner Trägerschaft listet.
Kontakt:
P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG Julia Sauer Öffentlichkeitsarbeit
„Gemeinsam zurück in die Zukunft – Patientenversorgung und Liefersicherheit im Fokus von Einkauf und Industrie“
40. Bundesfachtagung 2024 – Eröffnung und Begrüßung
Adrian Reeck, Jörg Eloo, Norbert Ruch (v.l.n.r.)
Sehr geehrte femak Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren!
„Wir freuen uns, Sie erstmals in München begrüßen zu können“, so Norbert Ruch in seiner Eröffnungsrede. Der Bundesvorstand wünschte allen Teilnehmern aus dem Gesundheitswesen und der Industrie einen angenehmen Verlauf der Tagung mit hoffentlich vielen neuen Kontakten für alle Beteiligte dieser 40. Bundesfachtagung 2024.
Keynote
Christina Leinhos, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Digitalisierung und Politik (DiP), Bayrische Krankenhausgesellschaft e.V. In ihrem Eröffnungsvortrag ging Frau Leinhos auf die wirtschaftliche Situation der Bayerischen Krankenhäuser ein, aber auch auf die Kernpunkte einer Reform, die da sind: Einführung von Vorhaltepauschalen – Einführung von Leistungsgruppen und Sektorübergreifende Versorger mit dem Ziel der Entökonomisierung – Steigerung der Behandlungsqualität und Entbürokratisierung. Krankenhaustransparenzgesetz (KHTG), ein „Gesetz zur Förderung der Qualität der stationären Versorgung durch Transparenz“. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag stimmt KHTG am 21.02.2024 zu. Ein paar wesentliche Punkte aus Sicht der Bayerischen Krankenhaus Gesellschaft (BKG) sind: Raus aus dem Hinterzimmer – Sicherung der aktuellen Finanzierung – Positive Anreize für Träger, die aktiv werden – Schnelle Entscheidung zu sektorenübergreifender Versorgung und Transformationsfonds. Klar ist: Unabhängig von den Reformen, gilt es jetzt zu handeln.
Cybersicherheit (nicht nur) im Krankenhaus: Was muss der Einkauf wissen?
Dr. Christine Czeschik, Ärztin und Medizininformatikerin, Serapion Fachredaktion
Das war der Traum: jederzeit und überall auf Informationen zugreifen – von überall arbeiten – langweilige Dinge automatisieren – klügere Entscheidungen treffen. Das ist die Realität: dauernd funktioniert was nicht – Ungeduld auf der einen Seite – Angst und Misstrauen auf der anderen Seite – beide treffen sich in der Mitte: Bürokratie. Was ist Cybersicherheit, die häufigsten Gefahren und was können wir tun? Wir wollen sicherstellen, dass niemand unbefugt Daten mitliest oder weitergibt – Daten löscht oder verschlüsselt – Daten manipuliert. Denn: Unsere Welt ist so vernetzt, dass praktisch alle Lebensbereiche verletzlich sind! Wir sind immer online. Auch Smartphones, Medizingeräte, Autos, digitale Türschlösser, Bankkonten etc. sind über das Netz angreifbar.
Interoperabilität im Gesundheitswesen – Wie GS1 Standards einen Beitrag leisten können.
Warum Standards? In einer zunehmend digitalisierten Gesundheitslandschaft ist die Interoperabilität von IT-Systemen entscheidend, um einen nahtlosen und automatisierten Austausch von Daten zwischen verschiedenen Organisationen / Bereichen zu ermöglichen. GS1 Standards sind offen, technologieunabhängig und international einsetzbar. Der GS1 Standard punktet: Einfach und problemlos auszulesen – egal, welches Lesegerät (Scanner) eingesetzt wird – geringer Implementierungsaufwand – hohe Interoperabilität – langfristige und zukunftsfähige Lösungen.
Pionier oder Macher? – Impulsvortrag – mit anschließender Diskussion
Tanja Heiß (r.), Geschäftsführerin ID-NATIVE GmbH Kim Becker, Produktmanagerin für FHIR, Dedalus Healthcare GmbH Lena Kohler (l.), Leitung Wirtschaft und Versorgung, Klinikum Landshut AöR
Pionier: Definition: eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet bahnbrechend ist. Synonyme: Wegbereiter, Bahnbrecher, Vorreiter, Erfinder, Gründer, Schöpfer, Anführer. Macher: Definition: eine Person, die sich durch große Durchsetzungskraft, durch die Fähigkeit zum Handeln auszeichnet. Synonyme: Antreiber, Mann/Frau der Tat, immer am Ball, Gestalter, Akteuer, Entwickler.
HealthPitch – der 4. femak Start-up Wettbewerb
ADVANOVA – Mobile Dokumentation im Krankenhaus Bastian Bleisinger – Gründer der ADVANOVA
„Aktueller Stand“ – da sind wir heute: Tschüss Aktenordner. Hallo Digitalisierung. Endlich gehört die papiergebundene Patientenkurve der Vergangenheit an. Denn mit VMobil wird die Dokumentation ärztlicher und pflegerischer Leistungen in Ihrer Klinik einzigartig smart, mobil und komfortabel – da sind sich Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, IT und Klinikleitung einig.
PGXperts PRiM – Personalisiertes Risikomanagement im Medikationsprozess Bastian Bleisinger (in Vertretung für PGXperts PRiM)
Das Interesse des Krankenhauses ist, dass.. ..die Patienten zeitnah gesund und entlassen werden ..bei erkrankten Patienten die Medikation und Therapie wirkt ..die Medikations- und Behandlungsausgaben gering bleiben
sharemagazines – Der digitale Lesezirkel Gunnar Sieweke, Account Management
Das ist sharemagazines: sharemagazines bietet standortbezogenen digitalen Zugriff auf Zeitschriften & Zeitungen sowie E-Books & Hörbücher in Locations wie: Arztpraxen, Kliniken, Hotels, Friseursalons, Bibliotheken u.v.m 880 Zeitungen & Magazine – 150 Verlagspartner – 500 E-Books – 500 Hörbücher
MEDIIO – Ursachen am Kern lösen – Effektives Content Management für nachhaltige Prozessoptimierung Christopher Schütte, Product Owner
Elektronische Prozesse – Aktuelle Stammdaten & Preise Meldepflicht (ab 07.2024) – Meldepflicht beim Implantate-Register ab 07.2024 für Brustimplantate Artikelverfügbarkeit – Nachfolgeartikel Meldung vor der Bestellung Ein effektives Content Management für nachhaltige Prozessoptimierung
Ehrung der Teilnehmer des 4. femak #HealthPitch Start-up Wettbewerbes
Dansac & Hollister – Best Practice im Isar Klinikum
Alexander Ettenhuber – Leiter Einkauf – ISAR Klinikum München
Versorgung des ISAR-Klinikum mit Materialien. Ablauf, Logistik und der Zeitaufwand nach der Warenannahme wurde anschaulich anhand von Beispielen betrachtet. Anlieferung: Eingangsprüfung Ware, Lieferschein prüfen und unterschreiben, Paletten tauschen. Warentransport zum Schrank. Warenannahme im Stoma-Raum, Warenprüfung, Verräumung in Regale. Rüsten Material für Patienten, zusätzliche Platzproblematik bei Einzelnachreichware . Müllbetrachtung, Müll muss doppelt so häufig geleert werden. Rechnungsbuchung. MHD-Kontrolle. Bestandsmanagement: Artikel im Lager scannen und Bestellung eingeben.
Hybrid DRGs und deren Auswirkungen
Nils Leutner – Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen Teamleitung Medizincontrolling am Isar Klinikum München
BVMed – Stellungnahme zu Hybrid-GRGs: Medizinprodukte sachgerecht und differenziert kalkulieren. Abrechnung der Hybrid-DRG: SpiFa fordert einfache und pragmatische Lösungen. Hybrid-DRG: Ziel richtig, Umsetzung aber mangelhaft. Kassen erwarten Mehrbelastung ohne nennenswerte Ambulantisierungs-Effekte. Ein Fazit: In vielen Krankenhäusern müssen Prozesse und Abläufe angepasst werden. Der Wettbewerbsdruck steigt. Gleichzeitig wesentlich geringere Erlöse. Die Nutzung der vorhandenen Mittel muss weiter optimiert werden. Komplexes System – Unstrukturierte Einführung – Lange Zeit ohne Bezahlung der Leistungen Keine unerhebliche Menge an Leistungen betroffen – Planungsunsicherheit – Ambulantisierung wird erzwungen – System ist noch nicht perfekt – Folgen können noch nicht abgeschätzt werden. Z.B. Weiterbildung, Pflegebudget, Wettbewerb…
Best Practice – Follow up – Einkaufsgemeinschaften Vorstellung von Kundenprojekten mit anschließendem Wrap-up
Einkaufsgemeinschaften im Gesundheitswesen können eine effektive Möglichkeit sein, um Kosten zu senken und Ressourcen zu bündeln. Durch den gemeinsamen Einkauf von medizinischen Geräten, Medikamenten und anderen Materialien können Gesundheitseinrichtungen von Skaleneffekten profitieren und somit ihre Effizienz steigern.
Es ist wichtig, dass solche Praktiken transparent und fair gestaltet sind, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten davon profitieren. EKK plus GmbH (l. oben) – Prospitalia GmbH (r. oben) AGKAMED GmbH (l. unten) – P.E.G. eG (r. unten)
Amazon Business – Beschaffung im Gesundheitswesen digital und neu denken
Amazon und Einkaufsgemeinschaften zwar beide im Bereich des E-Commerce tätig, verfolgen aber unterschiedliche Geschäftsmodelle. Amazon ist ein großer Online-Marktplatz, der eine Vielzahl von Produkten anbietet, während Einkaufsgemeinschaften oft auf eine spezifische Zielgruppe ausgerichtet sind und gemeinsam Produkte zu günstigeren Preisen einkaufen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, und es hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab, welche Option für den Verbraucher am besten geeignet ist.
Wolfgang Eckert, Director – Country Manager Amazon Business Germany
Amazon Business hat die Vision, der bekannteste und beliebteste B2B-Lösungsanbieter für Organisationen jeder Größe auf der ganzen Welt zu werden, indem wir verantwortungsvolle Beschaffung vereinfachen. Eine aktuelle Herausforderungen ist das Gesundheitswesen. Personalmangel – Kostendruck – Versorgungssicherheit – Nachhaltigkeit. Amazon Business passt sich an Ihre Anforderungen an
Andreas Wolf, Verwaltungsleiter, Isar Klinikum München
Bisherige Zusammenarbeit des ISAR-Klinikum mit Amazon Business von März 2018 bis in 2023: Erstkontakt Amazon -Business und Isar Klinikum. Erweiterung des Amazon Businesskontos für die Isar MVZ GmbH und Umstellung auf Business Prime. Eröffnung eines Amazon-Kontos für Lebensmittelbestellungen der Küche Für die Isar Kliniken GmbH und die Isar MVZ GmbH und Umstellung auf Ein-Kreditoren-Mode Für EDV-Bestellungen
Diskussionsrunde – FAKT IST – Ergebnisse – Zusammenfassung
Tanja Heiss, Lena Kohler, Fathi Isler, Moderation Thomas Gallmann (v.l.n.r.)
Fazit aus 2 Tagen Bundesfachtagung in München: Eine gelungene Veranstaltung mit erstklassigen Referenten und Referentinnen in einer tollen Location. In herzlicher Atmosphäre war ausreichend Zeit zum netzwerken, denn unser altes und neues Netzwerk gibt uns immer wieder entscheidende Impulse von außen um uns weiterzuentwickeln.
„JEDE SEITE HAT ZWEI MEDAILLEN“ Mario Basler, ehemaliger Profifußballer
Moderation: Wilhelm Brücker, femak
Er ist Kultfußballer, Querdenker und lebende Legende. Früher sorgte Mario Basler in den Strafräumen der Bundesliga für Gefahr. Nun zieht es ihn auf die Bühne – und hier ist er mit Worten genauso treffsicher wie einst mit dem Ball. Sein Auftritt ist ein absolutes Muss für alle, die den Fußball lieben!
„Mich interessiert nicht, wer spielt. Hauptsache ich spiele.“
Impressionen – Teilnehmer
Impressionen Industrieaussteller
femak bedankt sich auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei den Industrieausstellern, die unsere 40. Bundesfachtagung unterstützt haben. Sie haben ein vielfältiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen präsentiert, das unseren Teilnehmern einen echten Mehrwert geboten hat. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, dass unsere Tagung ein voller Erfolg war. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse an unserem femak-Event 2024 in München!
Panet V – Bio Manufaktur – Govinda Thaler – Gründer und Geschäftsführer. Planet V möchte nachhaltige, qualitativ hochwertige und gesunde Mahlzeiten in der Gemeinschaftsverpflegung etablieren, da die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit und die Umwelt hat. femak bedankt sich für die kulinarische Unterstützung (Bild rechts).
„Wir sind schon da“ Kick off
Begrüßung durch Adrian Reeck (l.) und Jörg Eloo im Münchner Restaurant „Hans im Glück“ an der ISARPOST Eventlocation.
femak sagt Danke!
Ein herzliches Dankeschön an die femak Geschäftsstelle und den beiden Helferinnen Silke und Jaqueline (Bild links). Die technische Betreuung kann eigentlich nicht mehr getoppt werden. An den Reglern saßen Dominik (l.) und Michael von der Magic Event-& Medientechnik GmbH.
Unser Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus lädt Sie schon jetzt zur 41. Bundesfachtagung 2025 in Rotenburg a.d. Fulda ein und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Bilder Mirjam Bauer, Journalistin im Gesundheitssektor Bilder Jürgen Geißler, femak Burg Stargard, 2024
Bericht zur Veranstaltung am 25.10.2023 in Alzenau bei Firma Signus.
Die femak-Tagung bei Firma Signus Medizintechnik in Alzenau hat schon Tradition.
Auch in diesem Jahr hatten sich zahlreiche Mitarbeitende aus Einkaufsabteilungen, aber auch Teilnehmer aus der Industrie zur Tagung getroffen.
Nach der Begrüßung durch Herr Siedler, Inhaber der SIGNUS Medizintechnik GmbH, und Harald Bender, femak e.v. startete Herr Sebastian Reich (Mölnlycke) mit dem ersten Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit. Mölnlycke geht hier mit gutem Beispiel voran, Herr Reich stellte die umfangreichen Maßnahmen und Ziele des traditionsreichen Unternehmens vor.
Dr. Klaus Lange, CEO von ChipCard Solutions GmbH berichtete über die Möglichkeit sterile Implantate mittels RFID-Technik in Konsilagern ein- und auszubuchen und gleichzeitig einen Bestellvorgang auszulösen. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse an dieser innovativen Lösung.
Nach kurzer Kaffeepause berichtete Herr Thomas Wilms aus dem Klinikum Aschaffenburg-Alzenau aus seiner Praxis und über verschiedene Lösungen und Softwareprodukte die die Materialversorgung sicherstellen.
Aus erster Hand, von Herrn Dominic Garrecht, (SIGNUS Medizintechnik) wurde das Thema MDR, der aktuelle Stand, aber auch viele Probleme in der Sache erläutert, ohne jedoch große Hoffnungen auf die zukünftige Versorgungssicherheit zu wecken.
In der Mittagspause wurde die Gelegenheit zum networken intensiv genutzt. Danach zeigte Herr Roger Heinke, BBraun Deutschland Gmbh, Risiken bei der Infusionstherapie auf Intensivstationen auf. Fehler in der Anwendung und falsche Kombinationen von Medizinprodukten können hier fatale Folgen haben. Hier muss ständig auf die Einhaltung der Standards geachtet werden. BBraun kann hierbei unterstützen.
Die Vortragsserie des Tages beendete Herr Dennis Fuchs, Universitätsklinik Frankfurt a.M., mit seinem Bericht über Prozessoptimierungen in seiner Abteilung. Auch hier hatten die Anwesenden die Möglichkeit einen Vergleich zu ihrer eigenen Situation zu ziehen.
Harald Bender bedankte sich bei den Teilnehmern und dem Gastgeber und wies darauf hin, dass auch in 2024 wieder eine Veranstaltung bei SIGNUS Medizintechnik stattfinden wird.
Die vielen, zum Teil den Zeitplan sprengende Diskussionen, waren Beweis für das große Interesse an den Themen und deren Aktualität.
Harald Bender Sprecher AK Regional
Teilnehmer der Regionalveranstaltung femak in Alzenau 2023
Norbert Ruch (femak Bundesvorsitzender) begrüßte alle Teilnehmer und Referenten zum Symposium mit der Thematik der Künstliche Intelligenz, die immer mehr einen wichtigere Platz im Gesundheitswesen einnehmen wird. Sie bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung der Patientenversorgung, der Diagnosestellung, der Behandlungsplanung und der Effizienz der Gesundheitssysteme.
Aufbau und Arbeitsweise von Datenkonslolidierungsplattformen für das Beschaffungsumfeld der Krankenhäuser
Prof. Dr. Kurt Marquardt UKGM, Beauftragter des UKGM für wissenschaftliche IT-Themen im Schnittfeld Klinik und Fachbereich Medizin
Eine Datenkonsolidierungsplattform für das Beschaffungsumfeld von Krankenhäusern ist eine Softwarelösung, die entwickelt wurde, um den Prozess der Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse zu vereinfachen. Sie ermöglicht es Krankenhäusern, ihre Beschaffungsdaten aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu integrieren und zu konsolidieren. Die Plattform arbeitet in der Regel mit verschiedenen Schnittstellen, um Daten aus internen Systemen wie dem ERP (Enterprise Resource Planning) und dem Warenwirtschaftssystem zu extrahieren. Sie kann auch externe Datenquellen wie Lieferantenportale oder Marktplätze integrieren. Die gesammelten Daten werden dann in einem zentralen Repository gespeichert und können für Analysen und Berichterstattungszwecke genutzt werden.
Die Medizininformatik-Initiative des Bundes und neue Wege in der personalisierten Tumortherapie durch Künstliche Intelligenz
Prof. Dr. med. Till Acker, UKGM, Fachbereich Medizin JLU Direktor Institut für Neuropathologie
Dr. rer. nat. Daniel Amsel, Fachbereich Medizin JUL, Junior Research Group Leader AI-RON (AI-assisted morphomolecular Precision Medicine in Neurooncology), Institut für Neuropathologie
Die Medizininformatik-Initiative des Bundes ist ein Projekt, das darauf abzielt, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben und die Nutzung von medizinischen Daten für Forschung und Patientenversorgung zu verbessern. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Im Rahmen dieser Initiative werden große Mengen an medizinischen Daten, wie z.B. Patientendaten, Laborergebnisse und Bildgebungsbefunde, gesammelt und in einer sicheren und standardisierten Form gespeichert.
Die Medizininformatik-Initiative des Bundes trägt dazu bei, die Entwicklung und Implementierung solcher KI-Systeme im Gesundheitswesen zu unterstützen und ihre Potenziale bestmöglich zu nutzen.
Best Practice: Künstliche Intelligenz für die Beschaffung im Krankenhaus
Dr. Peter Kauf, CEO and Co-Founder Prognosix AG
Die Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Beschaffung im Krankenhaus kann viele Vorteile bieten. Hier sind einige bewährte Praktiken für den Einsatz von KI in diesem Bereich: – Automatisierung von Beschaffungsprozessen – Vorhersage von Bedarfen – Lieferantenmanagement – Risikomanagement – Optimierung der Kosten Es ist wichtig zu beachten, dass der Einsatz von KI in der Beschaffung im Krankenhaus sorgfältig geplant und umgesetzt werden sollte. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Beschaffungsteam und den KI-Experten ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die KI-Lösungen den spezifischen Anforderungen und Zielen des Krankenhauses entsprechen. Datenschutz und -sicherheit sollten ebenfalls berücksichtigt werden, um die Vertraulichkeit und Integrität der Daten zu gewährleisten.
Echtzeitbetrieb: Klinisches Wissen mit neuster Technologie kombiniert – Zusammenspiel von Menschen und Maschine
Dr. Achim Michel-Backofen, Leiter des Gießener Datenintegrationszentrums und Frau Blasini
Das Zusammenspiel von Menschen und Maschinen im Bereich des klinischen Wissens in Echtzeitbetrieb ist eine spannende Entwicklung. Durch den Einsatz neuester Technologien wie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen können medizinische Fachkräfte auf umfangreiches klinisches Wissen zugreifen und dieses in Echtzeit nutzen. Jedoch ist es wichtig zu betonen, dass die menschliche Expertise und das klinische Urteilsvermögen nach wie vor von großer Bedeutung sind. Die Maschinen können als Werkzeug dienen, um den medizinischen Fachkräften zusätzliche Informationen und Erkenntnisse zu liefern, aber letztendlich liegt die Verantwortung für die Entscheidungen immer noch beim Menschen. Online zeige Frau Blasini anschaulich Daten aus der Plattform des Datenintegrationszentrum.
Danke
Norbert Ruch bedanke sich am Ende der Veranstaltung bei Prof. Dr. Kurt Marquardt für die sehr gute Vorbereitung und Organisation seitens der UKGM, ein Dank auch an das Team, das ihn tatkräftig unterstützte.