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Review Symposium Leipzig 2017

Review Symposium Leipzig 2017

Stefan Krojer stellte seine Zukunftsstudie „Krankenhaus-Einkauf 2025“ vor. Diese zeigt, dass Lieferanten und Einkaufsgemeinschaften zu strategischen Digitalisierungspartnern werden. Einkaufsgemeinschaften und Lieferanten werden künftig in die Verantwortung genommen, um Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele beim Klinikkunden zu erreichen. Wertschöpfungspartnerschaften zwischen Kliniken und Anbietern bewerten Produkte und Prozesse gemeinsam, setzen sich messbare Ziele und entwickeln zunehmend digitale Lösungen. 85 Klinikeinkäufer nahmen an der nicht repräsentativen Online-Umfrage teil. Zudem wurden Experten-Interviews durchgeführt und aktuelle Fachliteratur einbezogen.

Erkenntnisse

♦ 47% der Befragten geben an, sich gut oder sehr gut mit Digitalisierung auszukennen.
♦ 53% geben an, eine Digitalisierungsstrategie zu haben. Im Vergleich dazu haben 89% der Klinikgeschäftsführer eine digitale Strategie
♦ Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft besitzt drei Kern-Fähigkeiten:
♦ Prozessdenker 88%, Problemlöser/Veränderungskompetenz 77%, Datenanalyst 73%.
♦ Das „Internet der Dinge“ hält Einzug: 72% stimmen zu, dass RFID-Tags Medizintechnik lokalisieren und den Lagerbestand optimieren.
♦ Lieferanten werden zu strategischen Partnern (Betreibermodelle, Innovationscoaching, Softwarelösungen, gemeinsame Startups, Invest/Profit-Sharing).
♦ Standardisierung der eigenen Daten und Prozesse ist Voraussetzung für die neue Rolle des Einkäufers als Berater, Innovationscout und Digitalisierungsbuyer.
♦ 70% gaben an, dass der Einkauf kleinerer Kliniken von Einkaufsgemeinschaften komplett übernommen wird.
♦ Die Konsolidierung der Einkaufsgemeinschaften geht weiter. Im Jahr 2025 dominieren zwei Einkaufsgemeinschaften den Markt. SANA und Prospitalia erhalten zusammen doppelt so viel Zustimmung wie alle anderen Anbieter zusammen.
♦ 77% gaben an, dass Lieferanten zukünftig in die Verantwortung genommen werden, Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele zu erreichen. Wertschöpfungspartnerschaften werden Produkte und Prozesse gemeinsam bewerten.
♦ 47% sind der Meinung, dass der operative Einkäufer aussterben wird.
♦ Künstliche Intelligenz interpretiert Daten und erstellt automatisch Vorschläge für Warengruppenportfolios, Vertragsmuster und Konditionsmodelle.
♦ In sozialen Netzwerken beschaffen Einkäufer fast alle Informationen zu Lieferanten, Produkten und Ansprechpartnern in realtime. Das Teilen von Wissen über soziale Plattformen wird Standard werden.

Einkaufsgemeinschaften werden zum digitalen Systemanbieter

Einkaufsgemeinschaften können größtenteils den kompletten Einkauf kleinerer Kliniken übernehmen, meinen 70 % der Befragten. Die Einkaufsgemeinschaften können verstärkt als Komplettanbieter auftreten. Sie bieten strategischen Einkauf, operativen Einkauf sowie Logistik und treten als IT-Lösungsanbieter auf. Zum Trend der Digitalisierung könnten IoT und RFID Technologien beitragen, die die Lokalisierung von Geräten und die Steuerung von Medizintechnik übernehmen, den Bestand und den Auslastungsgrad pro Gerät optimieren helfen und für mehr Medikamentensicherheit sorgen könnten. Die Umfrageteilnehmer erwarten zudem, dass die Disposition der OP- und Stationslager automatisiert durch RFID-Chips an der Produktverpackung erfolgt. Fast drei Viertel rechnen auch damit, dass bis 2025 eine automatisierte Stammdatenpflege mittels UDI (Unique Device Identification) etabliert ist.

Anforderung an Lieferanten

Lieferanten werden zukünftig zum Wertschöpfungspartner. Sie verbessern im Krankenhaus gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, die Wirtschaftlichkeit und fördern Innovationen. Einkäufer identifizieren, segmentieren und entwickeln Industriepartner, um passgenaue Lösungen für ihr Haus zu erarbeiten. So wandeln sich einige Lieferanten vom reinen „Produktanbieter“ zum „strategischen Geschäftspartner“. Sie betreiben mit dem Krankenhaus ganze Leistungseinheiten oder entwickeln in enger Kooperation neue Produkte und digitale Lösungen. Dies könnte so weit gehen, dass Kliniken mit Lieferanten sogar gemeinsame Startups gründen oder sich Investition und Profit teilen. Kliniken bieten als Innovationscoach für die Lieferanten einen Mehrwert in der Produktentwicklung. Strategische Partner erhalten so tiefe Einblicke in die Klinikprozesse. Krojer beschreibt dies so: „Krankenhaus und Lieferanten beurteilen Produkte und Prozesse gemeinsam, teilen ihr Wissen, lernen ständig voneinander.“ Auf Basis des neu gewonnenen Wissens, werden sich neue intelligente IT-Lösungen etablieren. Anwender, Einkäufer, Lieferanten und Beschaffungsdienstleiter sind eng miteinander vernetzt. „Der Dreiklang aus Einkauf, Logistik und Technologie wird den Markt verändern“, so Krojer. Etwa 58 % erwarten, dass 2025 Lieferanten und externe Partner in Echtzeit die Material- und Leistungsdaten der Kliniken erhalten. Dies könnte auch für Fachhändler als Systempartner interessant sein. Mehr als drei Viertel stimmen der These zu, dass die Lieferanten in die Verantwortung zur Erreichung der Qualitätsziele einbezogen werden.

Einkäufer müssen sich weiterbilden

47% der Befragten geben an, sich gut oder sehr gut mit Digitalisierung auszukennen. 53% geben an, eine Digitalisierungsstrategie zu haben. Im Vergleich dazu haben 89% der Klinikgeschäftsführer eine digitale Strategie, laut Krankenhaus-Studie 2017 von Roland Berger. Der Krankenhauseinkäufer muss also diese Lücke schließen. Dazu muss er insbesondere über drei Kern-Fähigkeiten verfügen:
♦ Prozessdenker 88%,
♦ Problemlöser / Veränderungskompetenz 77%,
♦ Datenanalyst 73%.
Der Einkäufer der Zukunft wird über immer mehr Daten verfügen, die er richtig analysieren muss. Aber aus welchen Daten kann ich eine Verbesserung ableiten? Und wie ich diese Daten aufbereiten und vernetzen? Kann ich damit meine Prozesse verbessern und Probleme lösen? Als interner Schnittstellenmanager wird sich der Einkäufer aufgrund von Big Data immer weiter vorne im Wertschöpfungsprozess einer Klinik einschalten. “Er wird das sogenannte „Upstreaming“ beherrschen müssen”, so Krojer. Um sich weiterzubilden, nutzt der Einkäufer der Zukunft verstärkt neue Technologien wie zum Beispiel die virtuelle Realität und eLearning Plattformen ein.

Künstliche Intelligenz und Blockchain optimiert Einkauf

Künstliche Intelligenz interpretiert Daten und erstellt automatisch Vorschläge für Warengruppen, Vertragsmuster und Konditionsmodelle. Per Sprachsteuerung und per Chatbot interagiert die künstliche Intelligenz mit dem Anwender und dem Einkäufer. Unternehmenssuchmaschinen (Enterprise Search) durchsuchen alle im Unternehmen vorhandenen Dokumente und Informationen zum Beispiel zu einem bestimmten Lieferanten und kombinieren die Ergebnisse mit Informationen aus externen Datenquellen. So entsteht aus strukturierten und unstrukturierten Daten neues Wissen, das den Einkäufer zum aktiven Steuermann macht. Durch den Austausch in sozialen Netzwerken beschaffen sich Einkäufer wichtige Informationen zu Lieferanten, Produkten und Ansprechpartnern in Echtzeit. Das Teilen von Wissen über soziale Plattformen wird Standard werden.

Die Studie kann unter www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de/studie angefordert werden.

femak

femak wurde der „Max-Heymann-Preis“ verliehen

femak wurde der „Max-Heymann-Preis“ verliehen

kkc logo web         


Laudatio von Herrn Prof. Dr. habil. Herbert Schirmer am 15. November 2017 anlässlich der Verleihung des Max-Heymann-Preises an den Fachverband für Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak)



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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum sechsten Mal verleiht das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum den Max-Heymann-Preis.
Viele der heute hier Anwesenden kennen noch persönlich Max Heymann, der mit großer Leidenschaft die Gründung des KKC vorgedacht und vor 18 Jahren mitgegründet hat.
Ich fühle mich sehr geehrt, heute aus Anlass der Verleihung des Max-Heymann-Preises zu Ihnen sprechen zu dürfen.
Mit dem Max-Heymann-Preis des KKC werden jedes Jahr zur Medica Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, Förderer des Krankenhaus-Kommunikations-Centrums und der VICENNA-Akademie, Verbände und Vereine, die Mitglied des KKC sind, oder einzelne Personen für ihre herausragenden Erfolge, schöpferischen Leistungen und Taten sowie Verdienste in der Gesundheits­versorgung geehrt.
Auf der Grundlage von drei großen Leitgedanken verleiht das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum den Max-Heymann-Preis.
Diese Leitgedanken sind:

1. Der interdisziplinäre Dialog
Das KKC – Krankenhaus-Kommunikations-Centrum vernetzt Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Bereichen, Fachdisziplinen und Berufsgruppen der Gesundheitsversorgung im Sinne einer Themen zentrierten und fachübergreifenden Zusammenarbeit.
Durch diesen interdisziplinär angelegten Dialog beteiligt sich das KKC – Krankenhaus-Kom­munikations-Centrum aktiv an der Weiterentwicklung der deutschen Gesundheitswirtschaft. 

2. Die neutrale Plattform
Das KKC – Krankenhaus-Kommunikations-Centrum bietet als Zusammenschluss einer Vielzahl von Verbänden, Organisationen und Institutionen der Gesundheitswirtschaft eine neutrale Plattform für den Informationsaustausch, das Wissensmanagement und die Formulierung gemeinsamer Ziele, Maßnahmen oder Aktivitäten.

Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Innovationshürden.

3. Die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung
Das KKC – Krankenhaus-Kommunikations-Centrum ermittelt gemeinsam mit seinen Mitgliedern speziell den interdisziplinären Aus- und Weiterbildungsbedarf und entwickelt entsprechende Angebote.

Es trägt damit zur Verbesserung von Qualität, Sicherheit, Prozesseffizienz, individueller Qualifikation der in den Verbänden, Organisationen und Institutionen der Gesundheitswirtschaft tätigen Führungskräften und Mitarbeitern sowie einer positiven Arbeitsatmosphäre bei.
Der Max-Heymann-Preis des KKC würdigt Visionen, Innovationen, Ideenreichtum und Leidenschaft, Kreativität und Erfindergeist zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Gesundheits­wirtschaft.

Für die Verleihung des Max-Heymann-Preises müssen daher folgende Voraussetzungen und Bewer­tungskriterien erfüllt sein:
– Die interdisziplinäre Kommunikation und Kooperation muss mit Respekt, Klarheit, Verbindlichkeit und Wahrhaftigkeit geführt werden.
– Getreu dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ werden Leistungen prämiert, die praxisnah und anwendbar sind.
– Die Qualität und Nachhaltigkeit der eingesetzten Lösungen, Produkte und Servicekonzepte muss herausragend sein.
– Die Leistungen müssen sowohl ökonomisch wie ökologisch einen hohen Wert haben.
– Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Kunden muss Praxis orientiert erfolgen oder unterstützt werden.
– Die positive und nachhaltige Entwicklung der Organisation, des Verbandes, des Unternehmens oder des Projektes muss in besonderem Maß erfüllt sein.
Das KKC – Krankenhaus-Kommunikations-Centrum verleiht den undotierten Max-Heymann-Preis ausschließlich an Mitglieder.

Wer ist die Gewinnerin oder der Gewinner im Jahr 2017?

In diesem Jahr wollen wir einen Verein ehren, der zu den Gründungsmitgliedern des KKC gehört und nach Einschätzung des Präsidiums die von mir genannten Leitgedanken in den vergangenen 18 Jahren seit der Gründung unserer Förderungsgesellschaft immer überzeugend und ehrlich in seine Arbeit eingebracht und umgesetzt und damit zur Erfüllung unserer obersten Ziele beigetragen hat.
Wie in jedem Jahr haben wir mit Sorgfalt geprüft, welche Bewertungskriterien in welchem Maße erfüllt wurden und wo sich das für den Max-Heymann-Preis vorgeschlagene Mitglied des KKC besonders hervorhebt.
Als Vorsitzender der Jury kann ich Ihnen heute ein eindeutiges Ergebnis vorstellen.
In diesem Jahr wurde zum zweiten Mal ein Verein, der Fachverband für Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak) aus einem großen Kreis von namhaften Max-Heymann-Preis-Anwärtern von der Jury des Krankenhaus-Kommunikations-Centrums für ihre 18-jährigen Ver­dienste um die Einführung und Verbreitung der Leitgedanken des KKC und insbesondere der Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit in allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft ausge­wählt.

Die Verleihung des Max-Heymann-Preises 2017 an femak e.V. wird wie folgt begründet:

Der Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus e.V. (femak), der vor 35 Jahren gegründet wurde, ist der Zusammenschluss von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Bereichen Ver- und Entsorgung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens tätig sind.
Mitglied der femak können aber nicht nur die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Gesundheitsunternehmens werden, sondern auch alle Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft können Mitglied sein. Damit wird auf den Gebieten von Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im betreffenden Gesundheitsunternehmen erreicht.
Hervorzuheben ist, Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik befinden sich in einem fortwährenden Wandlungsprozess. Daher ist es stets erforderlich, dass alle Verantwortlichen für die Ver- und Entsorgung in den Krankenhäusern bewährte Methoden aus anderen Märkten und Ländern analysieren und in ihre Gesundheitsunternehmen implementieren. Dazu ist das erforderliche Wissen bei allen Beteiligten notwendig.

Der femak ist es bisher immer wieder von Neuem gelungen, die Wissensvernetzung als aktive Aufgabe des Verbandes umzusetzen. In diesem Prozess hat der Fachverband stets erkannt und umgesetzt, dass Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen auf Grund der sich ständig wechselnden branchenwirksamer Rahmenbedingungen wertvolle Ressourcen für eine professionelle und erfolgreiche Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in den Gesundheitsunternehmen darstellen.
Die neuen gesetzlichen Bestimmungen in den letzten 10 Jahren führten dazu, dass die Krankenhäuser immer mehr ähnlich wie Wirtschaftsunternehmen des Dienstleistungsbereichs geführt werden mussten. Die femak leistete in diesem Prozess die Aufgabe, Wissen, Informationen und Know-how zu sammeln, aufzubereiten, mit den Erfahrungen von Experten zu verknüpfen und an seine Mitglieder weiterzugeben.

Für die Fachvereinigung Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak) erwuchs daraus der Anspruch, für die verantwortlichen Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern in kürzester Zeit ergebnis- und patientenorientierte der Ver- und Entsorgungsprozesse zu entwickeln.
Bei der Bewältigung der anfallenden Problemfelder traten die verschiedensten Fragen aus der praktischen Arbeit auf. Vom Expertenwissen bis zu neuesten Trends konnten die Mitglieder des Vereins und andere Interessierte erfahren, was zum Beschaffungswesen oder auch zu Investitionen, zu Controlling und Management aktuell wichtig ist. Der Themenvielfalt waren kaum Grenzen gesetzt. Dazu führte femak Seminare, Kolloquien oder Expertenrunden durch. Dazu wurden Vertreter benachbarter Disziplinen aus dem Gesundheitswesen eingeladen. Bei dieser Art von Wissenstransfer kann man nicht nur über den Tellerrand blicken, sondern alle Beteiligten erhalten stets Anregungen für Ihren eigenen Aufgabenbereich.
Praxisnahe Wissensvermittlung und schnelle Umsetzung theoretischer Erkenntnisse in konkrete Lö­sungen für die Materialwirtschaft in der Gesundheitswirtschaft kennzeichneten die Arbeit der femak. Unter Praxisbedingungen wurden immer wieder Lösungen geprüft und erfolgreich installiert, um die sich rasch ändernden wirtschaftlichen Ziele in der Materialwirtschaft zu erreichen.
Neben der Netzwerkphilosophie hat sich femak vor allem die Vertretung seiner Mitglieder im Sinne eines Berufsverbandes zur Aufgabe gemacht. Dazu gehört die Verbesserung der internen Kommunikation im Krankenhaus zwischen Materialwirtschaft, Verwaltung und medizinischen Abteilungen ebenso, wie die Förderung des externen, gleichberechtigten Dialogs mit Herstellern und Lieferanten.
Die femak engagiert sich auch für den Berufsnachwuchs. Sie sorgt dafür, dass die Qualifizierung des Berufsnachwuchses in enger Abstimmung mit den Schulen, den Kammern und den Ausbildungsbetrieben inhaltlich und methodisch zu verbessert wird.

Eine gute und umfassende Öffentlichkeitsarbeit ist für die femak von zentraler Bedeutung. Sie präsentiert die Ziele des Berufsverbandes verstärkt in der Öffentlichkeit. Dabei verlässt sie mit ihren wertvollen Beiträgen niemals die neutrale Position im Markt.
Mit diesem Entwicklungsprofil hat sich Fachvereinigung Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak) zu einem anerkannten Forum für Theorie und Praxis in den Gesundheitsbereichen entwickelt.
Daraus ergab sich auch die Leidenschaft der Mitglieder des Vereins, die in vielfältiger Form zum Ausdruck kommt.
Auf Initiative von Max Heymann entwickelte sich bereits in den ersten Jahren des Bestehens des KKC eine kooperative Zusammenarbeit zwischen femak und KKC, um gemeinsam auf Messen aufzutreten.
Diese Kooperation mündete in einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen femak und KKC.

Max Heymann hat alles unternommen, um die Zusammenarbeit zwischen femak und KKC immer weiter zu intensivieren.
Die Fachvereinigung Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak) nimmt seit Bestehen des KKC regelmäßig am Gemeinschaftsstand der Vereine und Verbände teil.
In den letzten Jahren wurde die Zusammenarbeit auf der Medica intensiviert.
Die Lösung aller Aufgaben der femak dient nicht eigenen wirtschaftlichen Zwecken einzelner Mitglieder.
Alle Aufgaben werden ehrenamtlich erfüllt und die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Alle Mitglieder der femak sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der femak und des KKC teilzunehmen und die Einrichtungen beider Vereine zu nutzen.
Aus Anlass der unmittelbaren 18-jährigen intensiven Zusammenarbeit zwischen KKC und femak wird die Fachvereinigung Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak) heute mit dem Max Heymann Preis 2017 ausgezeichnet.
Sehr geehrte Herren Bundesvorsitzende Harald Bender und Norbert Ruch, ich wünsche der Fachvereinigung Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik im Krankenhaus e.V. (femak), dem gesamten Vorstand und Ihnen persönlich für die Zukunft viele neue Innovationen und beachtenswerte Erfolge, alles erdenklich Gute, viel Schaffenskraft, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Ich beglückwünsche Sie zur Auszeichnung mit dem Max-Heymann-Preis 2017.

Herr Bender und Herr Ruch, ich darf sie nunmehr nach vorn bitten, damit der Präsident des KKC, Herr Manfred Kindler und der Geschäftsführer des KKC, Herr Lothar Wienböker Ihnen den Max-Heymann-Preis 2017 überreichen kann.

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.

Dipl.-Ing. Max Heymann gründete 1999 die Gesellschaft zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit in den Einrichtungen des Gesundheitswesens, das KKC Krankenhaus-Kommunikations-Centrum, kurz KKC Fördergesellschaft e.V., um die auf der MEDICA durch einen Gemeinschaftsstand brückenbildende Plattform für die kleineren Verbände in eine strukturierte Form zu überführen. Von 1999 bis 2005 war er KKC-Vizepräsident, 2005 wurde er zum Ehrenpräsidenten des KKC ernannt. Leider verstarb Max Heymann am 6. November 2008 im Alter von 75 Jahren nach schwerer Krankheit.

Ihm zu Ehren stiftete das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum den Max Heymann Preis, um Visionen, Innovationen, Ideenreichtum, Leidenschaft, Kreativität und Erfindergeist zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Gesundheitswirtschaft zu würdigen.

Quelle Homepage KKC

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